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Rakeback
Pokerboni sind ein gutes Mittel um seine Pokergewinne zu erhöhen. Doch neben den Boni gibt es noch die Möglichkeit für regelmässige Spieler in höheren Limits von Rakeback zu profitieren. In diesem Artikel wird erklärt, was Rakeback ist, wie man es wo bekommt und ob es besser ist als ein Pokerbonus.
Was ist Rakeback? Rake: Die Rake ist der Anteil vom Pot, der vom Pokerraum abgezogen wird. Die Rake ist die Haubteinahmequelle der Pokerräume. Normalerweise ist die Rake in online Pokerräumen um die 5% des Potts. Rakeback: Rakeback ist das Verfahren bei dem der Pokerraum oder ein Drittanbieter dem Spieler einen Prozentsatz der Rake zurückgibt. Der Spieler bekommt z.B. jeden Monat 30% der von ihm produzierten Rake zurück. Rakeback ist für die Pokerräume eine Art Dankeschön an die regelmässigen Pokerspieler. Wie wird Rakeback errechnet? Die Pokerräume errechnen Rakeback mit der sogenannten Monthly Gross Revenue Formel (MGR). Die Rake von Potts in denen der Spieler eine Hand bekommen hat (oder in den er aktiv einbezahlt hat, siehe unten) wird durch die Anzahl der Spieler in den Potts geteilt. Von diesem Wert werden dann je nach Pokerraum die Turniergebühren hinzugezählt und/oder der Bonus abgezogen. Von dem daraus resultierenden Wert wird dann das Rakeback errechnet. Wenn der Spieler z.B. 30% Rakeback bekommt werden von dem letzten ermittelten Wert 30% genommen und dieser Wert wird dem Spieler dann zurückerstattet. Verschiedene Arten von Rakeback: - Contributed Rakeback: Hier wird das Rakeback unter jenen Spielern verteilt, die mehr als die erforderlichen Einsätze gebracht haben. Die Blinds zählen somit nicht als Einsatz.
- Dealt Rakeback: Hier wird das Rakeback unabhängig vom eigenen Einsatz der Spieler errechnet. Jeder Spieler der eine Hand bekommen hat, egal ob er vor dem Flop gefolded oder nur die Blinds gesetzt hat, bekommt den gleichen Anteil an Rake zugerechnet.
- Progressives Rakeback: Hier hängt der Prozentsatz der zurückgezahlten Rake von der Anzahl der gespielten Hände ab. Spielt der Spieler mehr Hände erhöht sich der Prozentsatz (z.B von 15% auf 20%).
- Turniergebühren und Boni: Die meisten Pokeranbieter zählen die Turniergebühren zu dem Rake hinzu und die offenen Bonusangebote werden abgezogen.
Welcher Rakeback Deal ist der beste für mich? - Contributed Rakeback ist weniger vorteilhaft für tighte Spieler, da sie kein Rakeback für die Hände bekommen, in denen sie vor dem Flop gefolded haben oder nur die Blinds gesetzt haben. Für loosere Spieler die viele Hände spielen und somit viel in den Pott einbezahlen ist contributed Rakeback jedoch von Vorteil, da sie hier die Rake nicht mit jedem Spieler am Tisch teilen müssen.
- Dealt Rakeback ist für tighte Spieler die beste Lösung, da hier jede Hand gezählt wird, unabhängig vom Verhalten des Spielers. Die Rake wird durch die Anzahl aller Spieler am Tisch geteilt; somit werden loosere Spieler benachteiligt da sie mehr in den Pott einzahlen als andere Spieler.
- Progressives Rakeback ist für Vielspieler zu empfehlen. Sehr oft sind die Bedingungen am Anfang weniger interessant als die von nicht-progressiven Rakeback Deals. Allerdings kann der Prozentsatz an zurück erstatteter Rake höher werden als der von anderen Anbietern wenn man sehr viel Hände pro Monat spielt. Bevor man sich für progressives Rakeback anmeldet sollte man vergleichen und ausrechnen ob man genügend Hände pro Monat spielt damit der Deal profitabeler ist als ein Deal mit festgeschriebenem Prozentsatz.
- Turniergebühren und Boni: Rakeback ist immer profitabeler wenn die Turniergebühren zu dem Rakeback hinzugerechnet werden und die Boni nicht abgerechnet werden.
Wie bekomme ich Rakeback? Sehr selten bieten die Pokerräume selbst Rakeback an. Meistens muss man sich über Drittanbieter, sogenannte Affiliates, anmelden. Es ist nicht immer einfach den richtigen Affiliate zu finden. Folgende Affiliates haben sich als vertrauenswürdig empfohlen: Rakebrain Rake Rebate Review Rakeback Angebote variieren sehr schnell und eine Google suche kann viele verschiedene Angebote zu Tage bringen. Wir empfehlen jedoch bevor man sich anmeldet vorher nachzuprüfen (z.B. im Forum nachfragen) ob das Angebot vertrauenswürdig ist. Besonders wenn man unaufgefordert von jemandem im Internet Rakeback angeboten bekommt sollte man sich erst genau über das Angebot informieren. Das Problem ist, wenn man sich über ein Affiliate anmeldet, der das Rakeback aber nicht auszahlt (den er von dem Pokerraum als Bezahlung für die Werbung bekommt), dann hat man (1) kein Rakeback, und (2) kann man keines mehr bekommen, weil man schon bei dem Raum angemeldet ist (siehe unten). Was jedoch öfters vorkommt, ist, dass Affiliates sogenannte Referral Angebote anbieten. Ein Spieler der bei dem Affiliate angemeldet ist wirbt einen neuen Spieler und so bekommen beide ein besseres Angebot. Wenn das Angebot vertrauenswürdig ist, sollte man dann natürlich zuschlagen. Wo sehe ich wie viel Rakeback ich schon habe? Die meisten Affiliates bieten auf ihrer Homepage einen Rakeback Zähler an, der täglich oder wöchentlich aktualisiert wird. Wie bekomme ich das Geld? Die Auszahlungsmethode variert von Affiliate zu Affiliate. Es gibt 2 Möglichkeiten: - Auszahlung auf das (Online) Konto: viele Affiliates bieten die Möglichkeit an, das Rakeback auf Neteller, Moneybookers und ähnliches auszuzahlen.
- Auszahlung auf das Spieler Konto: einige Affiliates überweisen das Rakeback direkt auf das Spielerkonto des Pokerraums. Überweisungen werden im Normalfall an einem bestimmten Tag im Monat getätigt (z.B. der 23. eines jeden Monats).
Bei beiden Möglichkeiten gilt im Normalfall ein Mindestbetrag. So werden Beträge erst ab z.B. 5$ im Monat ausgezahlt. Was ist besser: Rakeback oder Boni? Das Problem bei Rakeback ist, dass man sich bei der Anmeldung dafür entscheiden muss, ob man den Ersteinzahlungsbonus will, oder Rakeback. Beides zusammen geht nicht, und nachträglich Rakeback bekommen ist nur in sehr wenigen Fällen möglich. Auf erste Sicht bringt Rakeback kein Nachteil. Viele der auf PokerBoni aufgelisteten Boni sind allerdings auf kurze Sicht besser als Rakeback. So entsprechen einige Ersteinzahlungsboni umgerechnet 60+% Rakeback. Somit lohnt sich Rakeback, verglichen mit den meisten Boni, erst auf mitteleren bis höheren Limits, und man muss regelmässig spielen damit es profitabel wird. Anfänger empfehlen wir daher zuerst jene Boni zu spielen, bei denen man sich nicht die Möglichkeit nimmt später Rakeback zu bekommen. Bevor man einen Bonus spielt sollte man sich daher informieren ob der Pokerraum auch Rakeback anbietet. Dabei ist es nicht von Bedeutung in welchem Netzwerk (z.B. Microgaming, Cryptologic etc.) der Pokerraum ist; die Boni oder Rakeback Angebote gelten nur für den Pokerraum, nicht für das gesamte Netzwerk. Wenn man also bei Raum A im Microgaming Netwerk einen Bonus gespielt hat, kann man bei Raum B noch Rakeback bekommen (sofern der Raum es anbietet). Zu beachten ist auch, dass Boni einen einmaligen Vorteil bringen, Rakeback aber ein Leben lang ausgezahlt wird. Weiss man also, dass man längere Zeit bei einem Pokerraum spielt, dann ist es öfters die bessere Wahl das Rakeback Angebot zu nutzen.
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